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¡Despierta! demonstrierte am 19. September das Hauptstück zum „Wahl-Watching“.

Am 19. September marschierten die überparteilich organisierten Lesben und Schwulen der ¡Despierta!-Gruppe ab 14 Uhr vom Goethe Platz über die Freßgass zur Alten Oper, wo die großen Parteien Gelegenheit hatten, sich im Rahmen ihres Wahlprogramms zum Thema Gleichstellung in Deutschland an die Bevölkerung zu wenden. An der Demonstration und Kundgebung nahmen Ulli Nissen, SPD, Sarah Sorge, Bündnis 90/Die Grünen, Vizepräsidentin des Hessischen Landtages, Hans-Christian Mick, FDP, MdL und Margarete Wiemer, DIE LINKE teil.

Warum die Christdemokraten der Aktion fern blieben bleibt das Geheimnis christlich-demoratisch etikettierter Politik.

 

Mit EU-Flaggen und Bannern, Homo-Brautpaaren und einer Angela Merkel-Papst Benedikt Choreographie machten sich die gesellschaftspolitisch Engagierten vom Goethe Platz auf den Weg zur Alten Oper, vorbei an zahlreichen Info-Ständen aller Parteien - es ist ja Wahlkampf.

Eine gute Gelegenheit, gleich mal die Wahlhelfer der CDU über das Thema Diskriminierung von Homosexuellen (Paaren) hinsichtlich Steuer-, Zivil- und Beamtenrecht, Hinterbliebenenversorgung… zu befragen. Die christdemokratische Antwort: „…jeder könne doch hier im Lande nach seiner Fasson leben…!“ Noch Fragen? Nein, das wollten wir dann mal so wirken lassen und zogen weiter.

Am Opernplatz küsste Frau Merkel dann unser prinzessinnenhaft gebettetes Dornröschen wach, während sich Benedikt beschämt im Hintergrund hielt. Es folgten die Ansprachen der Initiatorin Mercedes Rodriguez Garcia-Gutierrez und der vier homofreundlicheren Parteimitglieder.

 

Unter den vielen Schaulustigen waren durchaus auch ältere Mitbürger, die das Geschehen mit Wohlwollen betrachteten und nach den offiziellen Redebeiträgen mit Fragen in den Dialog mit den Lesben und Schwulen gingen - klappt doch!

 

Inwieweit diese Aktion die eine oder andere Wahlentscheidung noch beeinflusst hat bleibt ungewiss. Gewiss ist jedoch, dass es noch immer rechtliche Schieflagen in Deutschland hinsichtlich gleichgeschlechtlich lebender Menschen gibt, die in anderen EU Nachbarländern schön längst in Balance gebracht wurden.

 

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Website www.despierta.de.

 

Kontakt: Mercedes Rodriguez Garcia-Gutierrez, Initiatorin

Tel.:0176/29244195
E-Mail: mrgg@despierta.de


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